Hämolaser-Studien: Erfolge bei Rheuma

Hämolaserbehandlung bei Rheuma
Immer mehr Menschen leiden an Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis, zu denen neben degenerativen Gelenk- (Arthrose) und Wirbelsäulenschäden (Osteochondrose) vor allem auch die entzündlichen Krankheiten (z.B. chronische Polyarthritis, M. Bechterew) und Bindegewebsleiden, wie die Fibromyalgie gehören.

Behandelt wird zumeist mit Entzündungshemmern (NSAR), wie Ibuprofen oder Diclofenac sowie bei der rheumatoiden Arthritis mit Basistherapeutika (z.B. Methotrexat, Leflunomid), neuerdings auch mit sog. Biologicals (z.B. Etanercept, Adalimimab).

Ca. ein Drittel der Patienten wird damit relativ beschwerdefrei, der Rest leidet auch weiterhin unter mäßigen bis starken Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Leider haben alle diese Medikamente zum Teil starke Nebenwirkungen, von Übelkeit, Hautausschlägen, Sehstörungen, Leber-/Nierenschädigung bis zu erhöhter Infektanfälligkeit und teratogenen (fruchtschädigenden) Effekten.

Mehrere Studien konnten nun gute Erfolge bei der Behandlung von Rheuma mittels Hämolaser nachweisen:
Bei Patienten mit rheumatoider Arthritis, die nur mit einer Kombination aus intravenöser Blutbestrahlung und lokaler Laserlichttherapie behandelt wurden, zeigte sich eine deutlich entzündungshemmende Wirkung, mit Linderung der Schmerzen und damit besserer Beweglichkeit. Besonders erfolgreich war die alleinige Lasertherapie bei seronegativen (keine oder wenig Rheumafaktoren im Blut) Kranken.
Die meisten Patienten der Studien waren bereits mit Basistherapeutika bzw. Biologicals eingestellt. Bei allen Teilnehmern konnte eine gesteigerte Wirkung der Medikamente (Abfall der Entündungsparameter) bei gleichzeitiger Verminderung der Nebenwirkungen festgestellt werden.
Als optimal erwies sich eine zu den bestehenden Medikamenten verabfolgte Kombination aus 5 – 10 Sitzungen mit intravenöser Blutbestrahlung (ca. 20 Minuten), lokaler Laseranwendung und Laserakupunktur (Bestrahlung von typischen Akupunkturpunkten). Bei der rheumatoiden Arthritis wurden die Zyklen zunächst alle 3 Monate wiederholt, bei der Fibromyalgie und Wirbelsäulenbeschwerden hielten die positiven Effekte fast ein halbes Jahr lang an.
In Anbetracht dieser Fakten ist die Hämolaser-Therapie bei rheumatischen Erkrankungen unbedingt als zusätzliche Behandlungsmöglichkeit zu erwägen. Sie ist meist gut und schnell wirksam, nebenwirkungsfrei und relativ preisgünstig.