Informationen zur Blutbestrahlung mit Laserlicht

Die heilende Wirkung von Licht auf biologische Systeme ist seit langem bekannt. Schon in den 30er Jahren wurde z.B. in den USA das Blut von über 800.000 an viraler Hepatitis erkrankten Patienten mit UV-Licht bestrahlt.

In den 60er Jahren wurde energiereiches Laserlicht erfolgreich zur Behandlung schlecht heilender Wunden eingesetzt. Vor allem in russischen Zentren forschte man –auch im Rahmen der Raumfahrttechnik- intensiv auf dem Gebiet der Lasertherapie. Vor etwa 20 Jahren begannen russische Universitätskliniken Blut direkt mit Rotlichtlaser zu bestrahlen, um energetische Schwächezustände und Stoffwechselerkrankungen auszugleichen. Die in zahlreichen Studien nachgewiesenen äußerst positiven Ergebnisse ohne Nebenwirkungen etablierten die Low-Level-Laser-Therapie schließlich an vielen russischen Kliniken und in verschiedenen anderen östlichen Staaten.

Die politische und gesellschaftliche Entwicklung der letzten 15 Jahre ermöglichte eine bessere Zusammenarbeit führender russischer Wissenschaftler und Mediziner mit ihren internationalen Kollegen, z.B. beim Europäischen Forum für Lasertherapie, weshalb die intravenöse Blutbestrahlung seit 2004 zunehmend auch in westlichen Zentren eingesetzt und weiter erforscht wird. 

Der dazu verwendete Therapielaser (HAEMO-Laser®) gibt Rotlicht in einer Wellenlänge von ca. 658 Nanometer bei einer Leistung von 100mW ab und kann auch zur lokalen Bestrahlung von schlecht heilenden Wunden oder z.B. Sehnenscheidenentzündungen eingesetzt werden.

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Zur intravenösen Blutbestrahlung wird eine Kunststoff-Faser über einen Adapter an die Laserlichtquelle gekoppelt und über eine Kanüle (ähnlich einer Infusionsnadel) direkt steril in eine Vene eingeführt. Am Ende dieses Einmallichtleiters wird eine optimal wirksame Energiedichte von 1 – 5 mW erreicht, die 20 – 40 Minuten lang auf den Blutkreislauf einwirkt. Der Patient verspürt dabei keinerlei unangenehmen Gefühle, insbesondere auch keine Erwärmung des Gewebes.

Ideal ist eine Behandlungsserie von 10 Lasertherapien in kurzen Abständen, z.B. 3 x pro Woche.